Stimmbildung

Katia Guedes unterrichtet seit mehr als 20 Jahren Gesang.
Dabei legt sie Wert darauf, auf die individuellen Stimmen und Bedürfnisse ihrer Schüler einzugehen. Um den Klang gesund zu erzeugen und ohne die Unterstützung des Lehrers wiederholen zu können, muss man auch seinen Körper und dessen Funktionen kennenlernen. „Gesangstechnik ist die Fähigkeit, etwas zu wiederholen. Es nützt uns nichts, wenn wir mal einen schönen Klang erzeugen, von dem wir am Tag darauf nicht mehr wissen, wie er wieder zu erreichen ist. Die Arbeit, die eigene Stimme zu entdecken und beherrschen, ist eine langjährige Arbeit, die Zeit und Hingabe verlangt. Diese Art Gesangsunterricht ist nicht dazu da, um ‚ein bisschen Spaß zu haben‘, sondern um sich dem eigenen Stimmklang zu widmen und die individuelle Musikalität weiter zu entwickeln (also, nichts für Faule!). Während des Unterrichts wird die Sensibilisierung für die eigenen Körperfunktionen im Stimm-/Klangbereich durch Atem- und Gesangs- übungen kombiniert mit Körperbewegungen entwickelt. An der Gesangsliteratur (das sind Lieder, Chansons, Opernarien, und anderes, klassisch wie auch pop oder musical) wird auch gearbeitet, allerdings ist der Unterricht nicht da, um Korrepetition zu erhalten!
Wenn Sie einen Klavierbegleiter suchen, der Ihnen Lieder beibringt, dann sind Sie bei mir falsch.“ Katia Guedes

Gesangsausbildung
Katia Guedes hatte in Brasilien Unterricht bei Leila Farah, die ihrerseits Schülerin von Elvira de Hidalgo (der Lehrerin von Maria Callas) und Giusepina Zinetti in Italien war. Leila Farah bildete sie in italienischer Technik aus, welche den Schwerpunkt auf den Sitz der Tonhöhe legt, das heißt, jede Tonhöhe hat einen anderen Sitz im Kopf.

An der Berliner Hochschule für Musik Hanns Eisler studierte Guedes bei Inge Uibel. Professor Uibel vermittelte ihr die Fähigkeit, mit einer flexiblen Stütze zu arbeiten und damit unterschiedliche Resonanzräume zu kombinieren, wo

 

Haare 2

Katia Guedes